Geborgenheit in einem neuen Zuhause

Pflegeheim Wollomoos

Die Bewohner stehen im Mittelpunkt

Pflegeheim Wollomoos

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,  den Menschen die zu uns kommen eine Lebensform anzubieten, die ein Gefühl von Geborgenheit und Stabilität vermittelt.

Unser Bestreben ist es, chronisch kranken Erwachsenen, egal welchen Alters ein Umfeld zu ermöglichen, in dem sie sich soweit als möglich zuhause fühlen. Häufige Krankheitsbilder sind unter anderem sämtliche Formen von Demenz, hirnorganische Störungen und Morbus Huntington. In der Regel sind alle möglichen Behandlungen, Therapien oder Rehaaufenthalte abgeschlossen oder nicht mehr durchführbar.

Die meisten unserer Bewohner sind beschützend untergebracht, jedoch ist auch eine offene Unterbringung in unserem Hause möglich.

Durch die jahrelange Erfahrung unseres Pflege- und Betreuungsteams, die Unterstützung durch unsere Ärzte, sowie die enge Kooperation mit den Bezirkskrankenhäusern und dem Huntington Zentrum in Taufkirchen können wir eine qualitativ hochwertige Arbeit anbieten, die unseren Bewohnern zugute kommt.

Die Bewohner stehen im Mittelpunkt unserer Überlegungen und Bemühungen. Wir vertreten mit Nachdruck die Auffassung, dass wir ihnen nicht gerecht werden können, wenn wir sie nur als Summe ihrer physischen und psychischen Probleme betrachten.

Einmal um die Welt

Hier steh ich nun, ich hübscher Mann,der durch die Welt gezogen.
Was ich Euch heut berichten kann ist alles wahr, nichts ist gelogen.
Als kleiner Bub da dachte ich, die ganze Welt, die will ich sehn
und wo es dann am schönsten ist, da bleib ich einfach stehen.
Dann bin ich los und ich war gleich, im wunderschönen Österreich.
erst Wien, dann Graz und das Salzburgerland.
sehr schön dort, doch zog ich weiter linker Hand.
Mein Rucksack voll mit Fressalien, in das Stiefelland Italien,
Von Venedig über Mailand, in Rom kam ich an,
dort marschierte ich dann in den Vatikan.
Dort traf ich den Papst aber auch einen Mafia Boss,
dann haute ich ab, es ging wieder los.
Mit dem Flugzeug ab über den großen Teich,
mir wurden fast die Knie weich.
Ich glaubte nicht was ich sah,
willkommen Nordamerika.
Ich freute mich auf Cowboys und Indianer,
doch sah ich dort nur Amerikaner.
Die sind nicht so süß wie das bekannte Gebäck,
drum wieder rein in den Flieger und schnell wieder weg.
Der Flug war nun von langer Dauer,
kam ich an, an der Chinesischen Mauer.
Dort sah ich viele kleine Wesen,
sehn lustig aus, diese Chinesen
und ich machte mir dort einen Riesenspass,
schenke dreien von ihnen einen Kontrabass.
Das Essen war gut, doch was für ein Scheiß,
bei allem gab es als Beilage Reis.
Drum ging es weiter, wohin wisst Ihr genau,
nach Rußland in die Hauptstadt Moskau.
Da gab es Kaviar, Borscht und guten Schinken
und nach jedem Essen reichlich Vodka zu trinken.
Die schönen Frauen der Russen
musste ich dann ständig Kussen,
ich weiß richtig, heißt es küssen,
doch hat es sich ja reimen müssen.
Oh Schreck mein Auto war gestohlen,
drum fuhr ich ganz flott nach Polen, um es wieder abzuholen.
Dann flog ich noch in die Türkei,
der Aufenthalt dort war schnell vorbei.
Ich wurde fotografiert mit einem den man kennt,
ich glaube Erdogan heißt er und ist Präsident.
Da hab ich wohl einen Fehler gemacht
und hab mir dann ganz schnell gedacht,
hau ab hier, flog weiter wo ich noch nie war,
ins heiße, ferne Afrika.
Dort gibt es wilde Tiere viele,
Elefanten, Giraffen, Krokodile
und dort hab ich dann an Euch gedacht
und habe Euch die Marcy mitgebracht.
Wir zwei dann ins Flugzeug und schon ging es los,
nach zehn Stunden Flug kamen wir an, hier in Wollomoos.
Hier ist es durch Euch besonders schön,
drum hab ich gedacht, hier bleib ich stehn.
Weil´s mir bei Euch besonders gefällt,
bleib ich, was juckt mich der Rest der Welt.
Und wenn man lange hier ist, das ist ja klar,
so nennt man diesen Jubilar.
25 Sommer und 25 Winter,
ist bei uns hier der Günther.
Im Rollstuhl er sich flott bewegt,
die Fingernägel stet´s gepflegt,
zum Kartenspiel gut zu gebrauchen,
besonders aber gut beim Rauchen.
Auch 25 Jahre, oh welch ein los,
wohnt der Werner. hier in Wollomoos.
Hattest du früher zum weißeln ne Wand
dann hast du gerufen den Werner vom Dachauer Land.
Er scheint hier zufrieden und ist gerne hier,
um die Ecke geht´s abends schnell noch auf ein Bier.
Seit 20 Jahren mit Sonne und Schnee
ist in Wollomoos der Maier D.
Manchmal sieht man ihn lang Tage nimmer,
verbarrikadiert sich dann in seinem Zimmer.
Gorm, jetzt streikt bald mein Kulli,
ist auch 20 Jahre hier, man kennt ihn als Ulli.
geht abends recht früh und müde zu Bette,
aber niemals ohne letzte Zigarette.
Wenn man in Wollomoos angekommen,
wird man von ihm in Empfang genommen.
Da kannst du nicht frei schalten und walten,
musst dich erst mit unserem Gerhard unterhalten.
Seit 20 Jahren ist er hier am Ort,
weiß alles von Musik und ist auch immer beim Sport.
Für 15 Jahre möchten wir Glück nun wünschen,
dem Phillip aus dem schönen München.
Den Phillip sieht man oft im Hof oder Garten,
immer am Mann hat er seine Karten
und ist die anderen Bewohner am locken,
ist ständig auf der Suche für Leute zum Zocken.
Auch 15 Jahre also eine ganz lange Zeit,
aus Markt Indersdorf, das ist nicht so weit,
ist Manfred hier in dem Haus,
morgens um halb neun holt den Tabak er raus.
Dreht selbst, er ist ein genauer,
kein Wunder, er ist ja Maschinenbauer.
Veronika zog vor 10 Jahren hier ein,
eine adrette Frau aus Altmannstein.
Sie ließ andere Menschen niemals allein
und arbeitete schon früh in einem Kinderheim.
Sie hat gebracht den Kindern viel Glück,
darum schauen Sie stolz auf früher zurück.
Bei den 10 jährigen Jubilaren ist auch mit dabei,
der aus Rumänien stammende Nikolai.
Hat häufig Hunger und auch sehr viel Durst,
am liebsten ist er ohne Brot seine Wurst
und manchmal denk ich, was für ne Qual,
hat immer an – vom FC Bayern – Mütze und Schal.
Als Haushälterin damals immer früh dran,
aus Fürstenfeldbruck die liebe Frau Kawan.
10 Jahre schon hier und es ist bekannt
ruf Frau Kawan, wenn es braucht eine helfende Hand.
Bei Hausarbeiten findet sie immer sehr schnell zum Ende,
nicht so wie ich, ich hab halt zwei linke Hände.
Unsere Doris aus der Hauptstadt München,
möchten wir auch alles Gute wünschen.
Diese Frau, oh welch eine Pracht,
hat in diesem Jahr die 10 hier vollgemacht.
Beim Possmann von dem sie heute noch schwärmt,
hat sie Verkäuferin gelernt
und tut irgendwann es mal nicht so gut laufen
die Doris kann sich gut verkaufen.
Bei den Jubilaren ist auch mit dabei,
Alois, geboren in der Tschechei.
Meist gut gelaunt im Stuhl er sitzt,
jodelt gern und grinst verschmitzt
und der Tag kann nur gelingen,
seh ich den Alois und hör ihn singen.
Auch schon eine lange Zeit,
sie hört man schon von ganz, ganz weit,
sie kann 24 Stunden schnattern
Christine,  nur am plappern.
Man meint das man sie schon ewig kennt,
die Goldi seit 10 Jahre immer voll präsent.
Den letzten 10 jährigen Jubilar wollen wir auch noch Grüßen,
ist Gerhard, ständig auf den Füßen.
Manchmal ihn zu finden fällt einem schwer,
er läuft den ganzen Tag hin und auch wieder her.
Tätig als Bauschlosser in Puchheim wer hätte es gedacht,
ist bei uns schon seit 2008.
Das Glück dieser Erde
liegt auf dem Rücken der Pferde,
dies ist ein Lieblingsspruch von Christa,
sie ist schon seit 5 Jahren da.
Genau so lange hat hier sein Zimmer
der große Musiker Franz Krimmer.
Der hat in seinem Leben viel geschafft,
zu Hause in der Landwirtschaft.
Und Jane H. die Sängerin
kam vor fünf Jahren auch hierhin.
Sie war immer bei der Hausarbeit
stets zur Stelle, stets bereit,
stricken und häckeln tat ihr immer gelingen
und gibt es Musik sie ist immer am Singen.
So jetzt ist Schluss,
ich höre hierauf, jetzt wird gefeiert,
ich hoffe Ihr seit gut drauf.
Jetzt musstet Ihr lang genug hier warten,
los Achim lass die Musik starten.

(von Wolfgang Spiller, unserem Dichterfürst)

Unser Fußball alternativ Programm

Für alle, die nicht so Fußball interessiert waren, haben wir in den letzen Wochen Ausflüge unterschiedlichster Art angeboten. Erdbeerfeld, ein Grillausflug, Waldspaziergänge und Einkehr zum Essen. Niemandem sollte es langweilig werden. Und damit keiner in ein Fußballloch fällt, werden wir mit unseren Ideen für Ausflüge und Feste nicht nachlassen.